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18.11. Crosslauf Freudenberg
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Bergischer Laufkalender 2017

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http://www.drsl.de/?v=roentgenlauf
Alles zum Röntgenlauf
http://www.roentgenlauf.de
D-4 Remscheid


27.10.2013
Röntgenlauf
Remscheid
(ols) Beim HM siegten Daniel Schmidt (Dönges) und Corinna Mertens (LG).
Ergebnisse:
  • http://results.frielingsdorf-datenservice.de/2013/roentgenlauf/

    28.10.2012
    Röntgenlauf
    Remscheid
    (ols) 8.30 Uhr Start Halbmarathon, Marathon, Ultramarathon und Ultra-Staffel in Hackenberg ab 10.00 Uhr Kinder-, Jugend- und Jedermannläufe in Hackenberg
    Ergebnisse:
  • http://results.frielingsdorf-datenservice.de/2012/roentgenlauf/

    27.10.2012
    Röntgenlauf Vorglühen
    Remscheid
    (ols) 20.00 Uhr Pasta Party und Marathon-Messe in der Sporthalle Hackenberg, Remscheid-Lennep

    30.10.2011
    Röntgenlauf
    Remscheid
    (ols)

    31.10.2010
    Röntgenlauf
    Remscheid
    (ols) So unglaublich viele gute bergische Ergebnisse ... z.B. ((Guido_Gallenkamp)) Gesamt-2. über die einmalig ausgetragenen 100km. mehr s. Erg.
    Ergebnisse:
  • http://results.frielingsdorf-datenservice.de/2010/roentgenlauf/

    25.10.2009
    Röntgenlauf
    Remscheid
    ()
    Ergebnisse:
  • http://results.frielingsdorf-datenservice.de/2009/roentgenlauf/

    26.10.2008
    Röntgenlauf
    Remscheid
    (ols)
    Ergebnisse:
  • http://results.frielingsdorf-datenservice.de/2008/roentgenlauf/

    28.10.2007
    Röntgenlauf
    Remscheid
    (ols) Überragend: ((Sascha_Velten)) siegte in nur 4:23 über bergige 63,3km. Auch der Marathonsieger kommt aus dem Bergischen: ((Christian_Thiel)) 2:56.

    29.10.2006
    Röntgenlauf
    Remscheid
    (ols) ((Sascha_Velten)) (RSV) gewinnt die bergige grosse Schleife: 63km in 4:38. Gesamt-5. wird ((David_Sobotta)) (LGW) in 5:05. Inge Raabe (Remscheid) 2. Frau in 5:33. Beim "einfachen" Marathon gewinnt ((Arnd_Bader)) in 3:03. Fünfter wird wieder ein Wuppertaler: ((Franz_Laemmlein)) in 3:15. Sabine Papendick (RSV) 2. Frau in 3:30. Den HM entscheidet ((Dennis_Boettcher)) mit 1:14 klar fuer sich; 2. ((Christian_Werth)) 1:18. Schnellster Wtaler: ((Dirk_Meier)) 1:20. Die Ultra-Mixed-Staffel gewinnt die LG Wuppertal knapp vor Tick, Trick und Daisy...
    Ergebnisse:
  • http://www.frielingsdorf-datenservice.de/ergebnisse/2006/roentgenlauf/

    30.10.2005
    Röntgen Lauf Tag
    Remscheid Remscheid
    (ols) Ui, so viele bergische, da *muss* man einfach mal die Ergebnislisten durchblättern, die kann ich hier nicht alle aufzählen. Sascha Velten gewinnt die 63km in tollen 4:27. Bei laufreport.de gibt es einen langen Bericht.
    Ergebnisse:
  • http://www.frielingsdorf-datenservice.de/ergebnisse/2005/roentgenlauf/

    31.10.2004
    Röntgen-Lauftag
    Remscheid Remscheid
    (ols) Helmut Peters gewinnt *wieder* den Langen in neuer Bestzeit: unglaubliche 4:27! Mit den Zwischenzeiten war er auch bei den Halbmarathonis und den Marathonis ganz vorne mit dabei. HM: 1. Arnd Bader 1:13, 2. Christian Wert 1:17, 4. u. schnellster Wuppertaler Andreas Pakmohr 1:20 Ma: 1. Sascha Velten 2:49 Viele viele Wuppertal in der Ergebnisliste bei diesem Grossereignis im Bergischen!
    Ergebnisse:
  • http://www.frielingsdorf-datenservice.de/ergebnisse/2004/roentgenlauf/

    26.10.2003
    Röntgen-Lauftag

    (ols) Helmut Peters pulverisierte alle Bestzeiten: beim Ultramarathon über 63km siegte er in unglaublichen 4:30 und hatte damit bei der Marathon-Marke in 2:57 gleich auch noch die beste 42km-Zeit aller Teilnehmer! Den HM gewann Arnd Bader in 1:12. Ein paar Wuppertaler Treppenplätzchen: 1. Martina Bauer (LCW) 5km Waldlauf 22:21, 1. Frank Holberg (BTV) 8,5km Cross 27:28, 3. Corinna Mintert (LG) Marathon 3:54:35, 3. Saskia Rohde (LG) Ultramarathon 6:13.
    Die bergische Grossveranstaltung bietet wieder für jeden etwas, vom Crosslauf bis zum Supermarathon, und keine der Strecken ist einfach. Trotzdem oder gerade deswegen ist schon jetzt mit 3000 Startern ein neuer Teilnehmerrekord erreicht.
    Ergebnisse:
  • http://www.frielingsdorf-datenservice.de/ergebnisse/2003/roentgenlauf/index.php

    27.10.2002
    2. Röntgenlauf Remscheid
    der bergische Marathon der bergische Marathon
    (ols) Bei der Vielzahl der Veranstaltungen können hier gar nicht alle Sieger und guten Platzierungen genannt werden. Dominierend waren dieses Jahr sicher der RSV (Staffel-HM-Sieg, Marathon-Sieg durch durch Arnd Bader 2:59, HM-Sieg durch Sascha Velten 1:17) und der Sturm: aufgrund der schweren Orkanböen mit bis zu 140 km/h musste der Ultramarathon und der Crosslauf abgebrochen werden. Die Massnahme fand unter den Teilnehmern aufgrund einzelner umstürzender Bäume allgemeines Verständnis.
    siehe auch Bericht
    Ergebnisse:
  • http://www.frielingsdorf-datenservice.de

    27.10.2001
    Röntgenlauf Remscheid
    Marathon im Bergischen Marathon im Bergischen
    () Trotz Dauerregen meldeten 2038 Teilnehmer für die verschiedensten Strecken. Beim Halbmarathon wurde die Uhr "durch einen Zuschauer beschädigt".
    Helft deshalb mit, hier die Zeiten zu sammeln!
    Ergebnisse:
  • http://www.teamsoft-sportzeit.de/Ergebnisse/Rontgenlauf_Lennep/rontgenlauf_lennep.htm

  • 27.10.2019 (drsl.de)
    Röntgenlauf

    28.10.2018 (drsl.de)
    Röntgenlauf

    29.10.2017 (drsl.de)
    Röntgenlauf

    30.10.2016 (drsl.de)
    16. Röntgenlauf

    26.10.2014 (drsl.de)
    14. Röntgenlauf

    27.10.2013 (drsl.de)
    13. Röntgenlauf

    28.10.2012 (drsl.de)
    12. Röntgenlauf

    30.10.2011 (drsl.de)
    11. Röntgenlauf

    31.10.2010 (drsl.de)
    Röntgenlauf Remscheid

    25.10.2009 (drsl.de)
    9. Röntgenlauf

    26.10.2008 (drsl.de)
    Röntgenlauf

    28.10.2007 (drsl.de)
    Röntgenlauf
  • Bericht von Hans Berroth
  • Bericht von Rennhamster

    29.10.2006 (drsl.de)
    Röntgenlauf
  • Bericht von Heinrich Seegenschmiedt

    30.10.2005 (drsl.de)
    Röntgenlauf
  • Bericht von Heinrich Seegenschmiedt
  • Bericht von David Sobotta

    31.10.2004 (drsl.de)
    Röntgenlauf
  • Bericht von Oliver Seyffert
  • Bericht von Andreas Siebert

    26.10.2003 (drsl.de)
    Röntgen-Supermarathon (63,3km +/-1100HM)
  • Bericht von Jens Vieler

    27.10.2002 (drsl.de)
    Röntgenlauf

    24.10.2001 (drsl.de)
    Röntgenlauf

  • 18.09.2005: Vorbereitung Röntgenlauf (shuttlecock)
    An alle, die es noch nicht wissen. Am 02.10.05 09.00 Uhr findet in
    Bestwig (Sauerland) ein optimaler Vorbereitungslauf für den Röntgenlauf
    statt. Zum 25. mal richtet der TuS Velmede Bestwig seinen
    Ruhrtal-Volkslauf aus. 
    Es werden ein Marathon, ein Halbmarathon sowie ein 10km Lauf angeboten.
    Der Mararhon ist ein wunderschöner Zweirundenkurs duch den Arnsberger
    Wald. Trotz recht geringer Teilnehmerzahl kommt es durch die
    Strechenführung immer wieder zu Begegnungen mit den anderen
    Mitstreitern. 
    Die Anfahrt ist auch einfach. A1 bis Kreuz Unna, dort auf die A44
    Richtung Kassel bis Kreuz Werl, auf die A445 Richtung Arnsberg. Die A445
    wird zur A46. Am Autobahnende links ab nach Bestwig und dann die erste
    Kreuzung links nach Föckinghausen, bergauf bis zum Schullandheim
    (insgesamt ca. 1 Stunde Fahrtzeit). Ein grosser Parkplatz steht zur
    Verfügung.
    Es werden auch günstige Übernachtungen im Schullandheim angeboten. 
    Alles in allem ein Lauf von Läufern für Läufer, der immer wieder Spass
    macht, leider kann ich in diesem Jahr nicht antreten.
    Weitere Infos unter:
    http://www.tus-velmede-bestwig.de/lauftreff/VLAUF/vl_Index.htm
    
    
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    27.11.2003: Trainingsvorbereitung auf den Röntgenlauf 2004 (Marathonprojekt) (Gerd Dürr)
    Der Röntgen-Sport-Club bietet im kommenden Jahr in Kooperation mit
    Ärzten und regional bekannten „Marathonprofis“ ein 10-monatiges
    Trainingsprojekt an, mit dem Ziel, die Teilnehmer fit für den
    Röntgenlauf am 31.10.2004 zu machen. Die Vorbereitung zielt auf
    Halbmarathon, Marathon und Ultramarathon.
    Dabei wird ein umfangreiches Leistungspaket angeboten, das Sie nicht nur
    zur absoluten Herausforderung und Gipfelerfahrung „MARATHON“ führen
    wird, sondern auch Ihren individuellen Gesundheitszustand grundlegend
    und langfristig verbessern wird. Das „Marathon-Projekt“ orientiert sich
    an den neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen.
    
    ZEITRAUM:  Januar 2004 – Oktober 2004
    
    ZIELGRUPPE: Das „Marathon-Projekt“ richtet sich an bereits regelmäßig
    sporttreibende Personen (aller Sportarten) ab 18 Jahren, die sich
    zielgerichtet auf den Röntgenlauf (21,1 km, 42,2 km, 63,3 km)
    vorbereiten wollen (oder einen anderen Herbst-Marathon).
    
    MEDZINISCHE VORAUSSETZUNG: Es wird eine umfangreiche
    Eingangsuntersuchung gefordert bzw. vorausgesetzt.
    
    ZIELPUNKT: z.B. Röntgenlauf am 31.10.2004
    
    LEISTUNGSPAKET:
    * wissenschaftlich fundierte Trainingsprogramme (inklusive
    Pulskontrolle, Laktattests und Leistungsdiagnostik, Ausgleichsport sowie
    Kraft- & Dehnungsprogrammen)
    * verschiedene Leistungs- und Trainingsgruppen (je nach individuellen
    Voraussetzungen)
    * Trainingsbetreuung (ein- bis zweimal wöchentlich) durch erfahrene
    Trainer und Marathonläufer
    * medizinische Betreuung und Kontrolle (in regelmäßigen Abständen)
    * Ernährungsberatung
    * Ausrüstungsberatung
    * Wettkampbetreuung
    * Vermittlung von Ansprechpartnern für die Teilnahme an internationalen
    Marathonläufen 
    
    KOSTEN: Anmeldegebühr 50 €, Teilnahmegebühr 15 € mtl.
    
    Anmeldung und nähere Informationen:  Röntgenlaufbüro im Rathaus
    Lüttringhausen,
    Tel. 02191/16-2217 e-mail: roentgenlauf@str.de 
    
    Hinweis für Wuppertaler Ineteressenten:
    INFOVERANSTALTUNG am 03.12.2003 um 19 Uhr in der Mensa der Sophie Scholl
    Gesamtschule in Remscheid. Für Wuppertaler die von der A1 aus Richtung
    Norden kommen, Abfahrt Remscheid dann Richtung Innenstadt und nach ca. 1
    Km rechts ab.
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    21.10.2003: Röntgenlauf: geänderte Anfahrt wg. Autobahnbaustelle (Oliver)
    Am Sonntag wird der eine oder andere über die Autobahn Anreisende nicht
    wenig staunen: die Anschlussstelle der BAB 1 wird wegen Bauarbeiten des
    Bundes halbseitig gesperrt sein, d.h. die Ausfahrt
    Remscheid aus Richtung Köln und die Auffahrt Richtung Dortmund werden
    nicht benutzt werden können (die Aus- und Abfahrt von Dortmund Richtung
    Köln sind dagegen benutzbar).
    Der Veranstalter ist natürlich wenig glücklich über diesen Umstand und
    bittet, die folgende Autobahnausfahrt Ronsdorf/Lüttringhausen zu
    benutzen. Von dort aus werden dann Hinweisschilder angebracht.
    
    http://www.roentgenlauf.de
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    15.09.2003: Röntgenlauf-Symposium am 9.10. - Eintritt frei (Oliver)
    Am Donnerstag, den 9.10.2003 um 19.00 Uhr findet in Remscheid ein
    Symposium zum Thema Röntgenlauf statt: "Prävention, Lebensfreude und
    Fitness durch Ausdauersport am Beispiel des Röntgenlaufs". Unter anderem
    referiert Lokalmatador Arnd Bader:
    - Das richtige Laufequipment für den Röntgen-bzw. Marathonlauf (Sven
    Riedesel)
    - Der Röntgen-bzw.Marathonlaufaus orthopädischer Sicht (Dr. Stephan
    Biesenbach)
    - Die richtige Ernährung vor und während des Röntgen-bzw. Marathonlaufs
    (Dr. HelmutCuntze)
    - Leistungsdiagnostik & systematische Trainingsgestaltung für den
    Röntgen- bzw.Marathonlauf (Steffi Mollnhauer)
    - Run for Fun – Der Röntgen-bzw. Marathonlauf als Wohlfühl- und
    Elementarerlebnis (Peter Ickert)
    - Nordic Walking – Mehr als nur eine Alternative für den Röntgen-
    bzw. Marathonlauf (Bernd Wachenfeld)
    - ALL INCLUSIVE – Das Röntgenlauf-Marathon-Projekt 2004 (Arnd
    Bader)
    - Der Röntgen-bzw.Marathonlauf aus internistischer Sicht (Prof.Dr.
    H.Löllgen)
    
    EINTRITT FREI
    ANMELDUNG:
    Röntgenlaufbüro
    RathausLüttringhausen
    Kreuzbergstraße 15
    42899 Remscheid
    Tel.021 91/162217
    Fax 021 91/1612217
    roentgenlauf@str.de
    
    http://www.laufen-in-wuppertal.de/symposium.pdf
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    26.05.2003: Über den Beginn sportlicher Staffelläufe (Gerd Dürr)
    (von Gerd Dürr)
    
    Staffelläufe über längere Distanzen haben auch in unserer Region seit
    Jahren Konjunktur. Erinnert sei nur an  die 110Km „Rund um
    Wuppertal“, den alle 2 Jahre von einer Kirchengemeinde
    ausgetragenen 24-Stundenlauf in Remscheid-Lüttringhausen oder der
    Staffellauf  (3 mal Halbmarathon) im Rahmen des Röntgenlaufes. Es gab
    die berühmten Läufe von Wuppertal nach Kosice (damalige CSSR) und nach
    deren Vorbild den 1999 ausgetragen Staffellauf von Remscheid nach
    Quimper (Bretagne/Frankreich).
    Fast jeder, der sich mit der Zusammenstellung einer Staffel beschäftigt,
    kennt auch die Probleme, Schwierigkeiten und Kuriositäten, welche die
    Organisation einer Staffel mit sich bringt: „ ... wie, ich soll am
    Sonntag in Eurer Staffel mitlaufen, davon weiß ich noch gar
    nichts...“  oder solche Unpässlichkeiten, wie sie der Autor vor
    einigen Jahren beim Lauf "Rund um Wuppertal" erlebte, als er seinen
    Einsatz in der Nähe des Golfplatzes „Juliana“ beenden
    wollte: „ ... komm lauf durch, deine Ablösung ist nicht
    gekommen,... du bist doch noch gut drauf“. O.K., bin ich also
    durchgelaufen und habe mich „In der Fleute“ auch gleich
    verlaufen ... Nett, dass mich alle frischen Läufer, die nach mir
    wechselten überholt haben und auch noch mitleidsvoll zu mir
    rüberblickten ... .Na, ja. Staffelläufe machen trotzdem Spaß.
    
    Schauen wir einmal kurz zurück.
    Erstaunlicherweise war der Staffellauf im Mutterland der Leichtathletik,
    in England, viele Jahre gar nicht bekannt. Erst 1911 wurde ein
    Staffellauf in England durchgeführt. Vorausgegangen war, dass sich ein
    Londoner Läufer-Team 1901 in Frankfurt zum ersten Mal einen solchen Lauf
    anschaute und Gefallen daran fand.
    Im Deutschen Reich dagegen war man sich früh der  Tradition des
    Staffellaufes bewusst, waren doch die Vorgänger der sportlichen
    Staffelläufe zum einen im Wesen der militärischen Nachrichtenläufer zu
    sehen und zum anderen in der Tradition der „Botenläufer“ des
    18. Jahrhunderts. Selbst im antiken Griechenland und bei den Azteken
    sollen Nachrichten mit Hilfe einer von Läufern übergeben Staffel über
    viele Kilometer transportiert worden sein. Noch im 1. Weltkrieg  wurden
    ausgebildete Läufer an allen Fronten zur schnellen
    Nachrichtenübermittlung genutzt (siehe hierzu den Film
    „Gallipoli“).
    Aber schon 1896 wurde die Disziplin „Stafettenlauf“ bei der
    Deutschen Turnerschaft eingeführt. Zunächst benutzte man, ähnlich wie
    bei den Eilboten im 18. Jahrhundert noch die Strasse als Sportgrund,
    schnell fand aber eine Standardisierung auf Rundstrecken statt. Während
    zunächst noch im Stehen gewechselt und ein Wimpel in den Vereinsfarben
    übergeben wurde, verbesserte man schnell die Übergabetechnik und
    wechselte auch bei der Übergabe  zu einem Holzstab über. 1896 fand ein
    erstes „Mannschaftslaufen“ über 4x100 Meter statt. Der
    „Dresdner SC“ stellte den Rekord mit 48 1/5 sek. auf. 1914
    war die Zeit schon enorm verbessert: Der TuS 1860 München besiegte den
    SC Charlottenburg knapp mit einer Zeit von 42,6 sec.
    
    Groß-Staffelläufe
    
    Langstreckenstaffelläufe entwickelten sich parallel und zunächst auch
    aus der Turnerschaft heraus. Sie stellten aber lange Zeit keine
    Wettkampfdisziplin dar, sondern wurden als kameradschaftlicher
    „Stafetten Fernlauf“ verstanden, ohne Wertung. Wie die
    Botenläufer frühere Jahrhunderte beförderte man hierzu in einem
    ausgehöhlten Stab eine Nachricht über längere Strecken. Der
    Niederrheinische Turngau z.B. veranstaltete 1898 eine Stafette von
    Krefeld nach Kleve und zurück. 200 Läufer benötigten für diese 100Km
    lange strecke  5 Stunden 41 Minuten. Fast alle Stafetten wurden in
    500Meter Abschnitte aufgeteilt, wobei es den Turnern nicht darum ging,
    sportliche                                                              
                                                                            
                                                                            
                                                                            
                                                                            
              Überlegenheit zu demonstrieren, sondern gute
    Durchschnittszeiten zu erzielen. 
    Der kurioseste Lauf der damaligen Zeit war wohl der „Hermannslauf
    der Deutschen Turnerschaft“ 1925. Ein Stern-Staffellauf mit dem
    Hermannsdenkmal als gemeinsames Ziel. 137.000 Turner und Turnerinnen
    brachten laufend und schwimmend eine Gesamtstrecke von 18.000 Km hinter
    sich. Schwimmend deswegen, weil einer der vielen Starts auf der Insel
    Helgoland stattfand (... und das alles ohne Handies und Autos, und
    Telefone waren auch rar.).
    Für uns heute nahezu unvorstellbar, Langstrecken in Einheiten von 500
    Metern einzuteilen und für jede Einheit auch noch einen Starter zu
    bekommen. Aber Anfang des 20. Jahrhunderts war diese Staffelart eine
    richtige turnerische „Breitensportbewegung“. Erst Carl DIEM,
    damals Vorsitzender des Verbandes-Berliner-Athletik-Vereine brachte in
    diese turnerische Disziplin den Wettkampfgedanken ein. Er formte als
    erstes die Staffel Potsdam-Berlin (damals 25 Km) zu einem läuferischen
    Wettkampf und lief 1920 noch in der „Alt-Herren Staffel“
    mit. Bei der Staffel Berlin-Potsdam traten nach Wissen des Verfassers
    auch erstmals reine Frauenstaffeln an den Start. Die Staffel
    Potsdam-Berlin, in etwas andere Strecken-Aufteilung, existiert heute
    noch als Ekiden-Marathon.
    Parallel zur bürgerlichen Sportkultur entwickelte sich auch im Bereich
    der Arbeitersportvereine die Liebe zu Großstaffeln. Hier wurden
    Groß-Staffelläufe oft in Zusammenhang mit politischen Kundgebungen
    verbunden. Beispielhaft seien hier nur der 30Km-Staffellauf am
    Reichs-Arbeitersporttag 1921 erwähnt oder der grenzüberschreitende
    Staffellauf dänischer Arbeitersportler (grenzüberschreitende Läufe, also
    gar keine Erfindung unsere Tage, wie der Verfasser zunächst dachte) 
    So verbreiteten sich bis in die zwanziger Jahre allerorten Staffelläufe,
    die unter Überschriften standen, die jedem heutigen Läufer auch
    irgendwie bekannt vorkommen. Aus unserer Gegend sind zu erwähnen
    “Staffellauf von Neuss nach Düsseldorf“ (1924 mit 50000
    Teilnehmern), „Quer durch Köln“ (1913), „Rund um
    Düsseldorf“ (1913) ... „Rund um Münster“.
    
    Ab 1934 versuchte das nationalsozialistische Regime die Kultur der
    Staffelläufe für sich zu adaptieren. Es entstand u.a. so etwas
    unsinniges wie ein Tag der Reichs-Staffelläufe, trug aber nur  zum
    vorläufigen Begräbnis dieser leichtathletischen Laufkultur bei, weil
    letztendlich alles für unsinnige Durchhalteparolen im 2. Weltkrieg
    genutzt wurde.
    
    So viel zur Entstehung der Staffellaufkultur. Wohin das führte und
    welche interessanten und kuriosen Staffeln es heute gibt, ist bekannt.
    Allein das Suchwort Staffelläufe bietet uns im Internet eine bunte und
    große Vielzahl von Staffeln (Teilnahmemöglichkeit oder Berichte) in ganz
    Deutschland an.
    
    Die nä. Staffeln die in unsere Region anstehen sind:
    
    · Rund um Wuppertal
      www.rund-um-wuppertal.de
    · 24h Lauf in RS-Lüttringhausen, 19. u. 20. Juni 2003
      www.bergischer24stundenlauf.de
    · Ultramarathonstaffel in Remscheid, 26.10.2003
      www.roentgenlauf.de
    
    Hinweis: Der Film „Gallipoli“ von Peter Weir stammt aus dem
    Jahre 1981 und ist ab und zu auch noch in Programmkinos zu sehen, als
    Video, zumindest in kommunalen Videotheken erhältlich (Tipp:
    Fernleihe).
    
    Staffel Potsdam-Berlin: www.scc-berlin-leichtathletik.de/geschichte.htm
    
    EkidenMarathon: www.menbers.aol.com/outdsp/laufen.html
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    29.10.2002: Röntgenlauf der Zweite (Gerd Dürr)
    Es gibt da so einen denkwürdigen Spruch, der uns die Schicksalhaftigkeit
    und Widersprüchlichkeit unseres irdischen Lebens humorvoll verdeutlicht:
    "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen ...und ich lächelte und
    war froh ...  und es kam schlimmer!"
    So ungefähr kamen sich die Organisatoren des Röntgenlaufes am 27.10.02
    vor. 
    Nachdem es beim ersten Röntgenlauftag ununterbrochen regnete kam beim
    zweiten Mal  ein Orkan hinzu. Der zwang die Veranstalter den Ultralauf
    zu beenden, so dass 120 Teilnehmer, die bereits die Marathonmarke
    passiert hatten, den Lauf nur noch auf eigens Risiko beenden konnten
    (ohne Starnummer und Wertung). Sehr bitter für die Teilnehmer -
    unumgänglich im Rahmen der Sicherheit.
    Der Crosslauf über 8.300 Meter sollte um 14Uhr30 noch durchgeführt
    werden, musste aber in der ersten Runde abgebrochen  werden, da sich
    kurz nach dem Start ein Baum samt Wurzelwerk und Erdreich blitzartig auf
    die Strecke gelegt hatte. Andere Bäume drohten ebenfalls umzustürzen. So
    weit zur Naturkatastrophe am Röntgenlauftag.
    
    Pünktlich um 9 Uhr morgens konnte der Oberbürgermeister der Stadt
    Remscheid nahezu 2.000 Läufer/Innen auf die Strecke schicken. Ein schier
    endloser Lindwurm von buntern Läufern und Läuferinnen zog sich durch die
    historische Altstadt von Lennep um sich danach auf die lange
    Naturstrecke rund um Remscheid zu bewegen. Dabei muss den zahlreichen
    Zuschauern auch ein großes Lob ausgesprochen werden. Sie trugen dazu
    bei, dass in Remscheid an einigen Stellen der Strecke echtes
    Marathonfeeling aufkam. Nichts zu spüren von
    bergischer Zurückhaltung oder gar Dickköpfigkeit. Selbst in den einsamen
    Waldstücken hatten sich Zuschauer eingefunden, um die Läufer
    anzufeuern.
    Nachdem die Langstreckler ihr hartes Tagewerk aufgenommen hatten,
    konnten die Schüler und Jugendläufe im Sportzentrum Hackenberg beginnen.
    Sollte bislang noch jemand gedacht haben, unsere Jugend würde sich dem
    Sport abwenden, wurde er zumindest an diesem Tag eines Besseren belehrt.
    400 Kinder und Jugendliche waren erpicht darauf, die jeweilige
    Stadtmeisterschaft in ihrer Klasse auszutragen. Die Strecken begannen
    mit dem Crosslauf über 900 Meter, wobei es besonders die jüngsten
    Teilnehmer (4 Jahre) schwer hatten, sich auf dem matschigen und nassen
    Untergrund fortzubewegen. Dennoch war die Stimmung ausgesprochen gut,
    hatten doch viele Kinder schon im Vorjahr an dieser "vergnüglichen
    Schlammschlacht" teilgenommen. 
    Auffällig bei den Kinder- und Jugendlichen war, dass sich in diesen
    Altersklassen männliche und weibliche Teilnehmer zahlenmässig die Waage
    halten.
    Besonders auf den Crossstrecken konnten man im vorderen Bereich Talente
    sichten, was sich wohl auch einige Sportvereine nicht entgehen ließen.
    Trotz der Wettkampfstimmung und des Zeitdruckes, unter der eine solchen
    Veranstaltung steht, hat der Veranstalter für Kinder und Jugendliche
    keine Sollvorgaben herausgegeben, so dass auch der Schlussläufer im Ziel
    mit Applaus und Röntgen-T-Shirt erwartet wurde. Eben eine richtige
    Breitensportveranstaltung.
    Neu war der 5 Km Waldlauf. Hier probierten sich besonders Laufanfänger
    aus. Der aufkommende Sturm, der viele Läufer auf einem freien Höhenstück
    immer wieder zur Kurskorrektur zwang, verlangte den Laufnovizen zwar
    viel Kräfte ab, belustigte aber andererseits auch die Teilnehmer. Viele
    der 250 Waldläufer und Waldläuferinnen kamen mit einem Lächeln ins Ziel.
    Leider trugen manche Anfänger den Champion-Chip ums Handgelenk und
    vermissten anschließend ihren Namen in der Wertung.
    
    Auffälligste Leistung an diesem Tag war die des Siegers im
    Ultramarathon, Hartmut Seele, ein Ostfriese. Er bewältigte die Strecke
    von 63 Km in 4 Std.48 Min und hatte sich für eine kurze Zeit noch
    verlaufen. Da war er wohl schneller als seine ständige Radbegleitung
    gewesen. 36 Männer, darunter viele aus dem Bergischen Land, blieben auf
    dieser "hammerharten" Strecke
    unter 6 Stunden. Nicole Kresse, Ex-Remscheiderin, siegte bei den Frauen
    auf der Ultratrecke in 5 Std.35 Min. Keine Unbekannte,sie hat so einige
    bedeutende Titel auf der Langstrecke vorzuweisen. 
    Insgesamt 4 Frauen blieben hier unter 6 Stunden.
    Arnd Bader aus Remscheid hat den Sieg im Marathon abboniert (Zitat im
    Radio RSG " ... harte Kante .. wie ein Marathoncross ..." bei den Frauen
    siegte Juliane Krüger (TSV Göllsdorf) hier zum ersten Mal.
    Den Halbmarathon gewann wie gehabt Sascha Velten aus Remscheid, bei den
    Frauen holte Sabine Mollus den Sieg nach Aachen. 
    
    Rüdiger Kruse aus Recklinghausen holte sich den Sieg beim 5.000 Meter
    Waldlauf, gefolgt von Jörg Friedrich (Ronsdorf), der sich als
    Mitorganisator kurzerhand Wettkampfkleidung übergezogen hatte, um mal
    kurz Stress abzubauen. Gelungen. Da ließ sich Cheforganisator Bernd
    Fiedler nicht lange bitten und sprintete hinterher, 8. Platz und Stress
    abgebaut.
    Sabine Pütz gewann den "stürmischen" 5.000 Meter Waldlauf bei den
    Frauen.
    
    8.300MeterCross entfiel.
    
    4.300MeterCross: Doppelsieg von Daniel Schmidt(AS-Realschule) und David
    Katschinski (LG-RS), Zeitgleichheit, damit das Novum: beide
    Stadtmeister. Bei den jungen Damen siegte hier mit deutlichem Vorsprung
    Anette Hoffmann(LG-RS), die es auch noch verstand, ihr blütenweißes
    Laufshirt auf der schlammigen Crossstrecke auffallend sauber zu halten.
    
    Beim 2.000MeterCross holte sich Dennis Mehlfeld aus Lübeck(!) erneut den
    Titel  Anneke Goudefroy (LG-RS, auch Vorjahresseigerin) siegte hier bei
    den Damen erneut mit einem aufsehenerregenden Vorsprung. Auffällige
    Läuferin.
    
    Marvin Kirchhoff (RS) und Joana Rumpel (Röntgengymnasium) sind als
    Sieger der 1.400Meter-Strecke sicherlich für jeden Leichtathletikverein
    interssant.
    
    900MeterCross: Die Sieger Thorben Werner (RöntgenGymnasium) und
    Franziska Berndt (TG Lennep) gehörten auch im Vorjahr zur Spitze und
    dürften sich damit endgültig als interessante Lauftalente "geoutet"
    haben.
    
    Erfreuliches für den Ausrichter des Geländelaufes in Cronenberg: die
    Mixed-Staffel vom SC-Cronenberg mit Schlageter, Schneider, Böhmke holte
    sich den Titel bei der Mixed-Halbmarathon-Staffel-Wertung. Dahinter die
    Remscheider mit Keune, Hütz und Gogarn gefolgt von einer Betriebsstaffel
    mit Köpp, Mähler und Hölter(Peiseler).
    
    Die 3x21Km-Staffel der Männer gewann der RSV. Hier musste sich der
    LCK-Ronsdorf nur dem RSV und dem ATV-Hückeswagen geschlagen geben. Der
    ATV stellte mit Startläufer Robert Langfeld auch den schnellsten
    Halbmarathonläufer an diesem Tage.
    
    WALKER, und daran muss man sich bei  Laufveranstaltungen langsam
    gewöhnen, Walker waren auch wieder dabei:
    
    Walken-Marathon: Hier siegten Zackes Harnischmacher und Petra Kolander.
    Beim Walking-Halbmarathon "walkten" sich Camelo Rao und Juliane Krüger
    zum Sieg. Augenfällig hier: 3x mehr Frauen als Männer - und, die Walker
    sind schneller als etliche Läufer ...
    
    Jüngste Teilnehmer: Anna Pauline Sasserath und Victor Heinrichs, beide 4
    Jahre alt. Auf diese Beiden wartet im Sportamt RS ein Sonderpreis. Dabei
    kommt es in dieser Klasse nach Meinung des Veranstalters nicht darauf
    an, ins Ziel gekommen zu sein sondern überhaupt so mutig gewesen zu
    sein, an den Start zu gehen.
    
    Was es sonst noch so gab:
    * Klasse Pasta-Party
    * Grosse Verlosung
    * Professionelle Siegerehrung mit Videofilmen von der Strecke
    * Originelle T-Shirts
    * Marathon-Messe
    * Gute Stimmung
    * Live Musik 
    * Lauter nette Leute
    * Einen verständnisvollen Oberbürgermeister (keine Knöllchen)
    * Eine verantwortungsvolle Organisationsleitung
    * und die Zusage, dass alle Läufer, die ihren Lauf wetterbedingt
    abbrechen mussten, im nächsten Jahr kostenlos starten werden. Die
    Teilnehmer werden rechtzeitig angeschrieben.
    
    Alle noch vorhandenen Urkunden können im Röntgenmuseum Remscheid-Lennep
    abgeholt werden.
    
    Weitere Berichte: www.bergische-morgenpost.de   und   www.rga-online.de
    
    ausführliche Ergebnisliste: www.frielingsdorf-datenservice.de
    
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    22.10.2002: Röntgenlauf in den Startlöchern (Oliver)
    Der Röntgenlauf hat wirklich die Zahl 2500 Teilnehmer überschritten,
    auch aus Dänemark, Kroatien, Holland und Frankreich. Beim Ultra über 300
    Starter, beim Marathon ebenfalls, beim HM 1.200 Starter (hier ist
    Meldeschluss), knapp 35 Staffeln bis jetzt. 
    Bitte auf dem Lenneper Schützenplatz parken, der liegt 1Km vom Start am
    Hackenberg entfernt und es werden ständig Schattelbusse eingesetzt.
    
    http://www.roentgenlauf.de
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    05.09.2002: Der Crosslauf am Röntgenlauftag 2002 wirft seine Schatten voraus (Oliver)
    Crosslauf einst und jetzt 
    von Gerd D. Dürr, Röntgen Sport Club Remscheid
    
    [Mit diesem Artikel wollen wir eine kurze Information über die Disziplin
    Crosslauf und seine geschichtliche Entstehung geben; nicht zuletzt
    deshalb, weil es von Teilnehmern immer wieder zu Fehleinschätzungen
    dieser doch recht anspruchsvollen Sparte der Leichtathletik kommt.]
    
    Viele unbedarfte Jogger stellten sich das am ersten Röntgenlauftag 2001
    so vor: Die „richtigen“ Läufer laufen Marathon oder mehr, und wer das
    nicht so richtig kann, der geht auf die Crossstrecke. Und viele haben
    das  beim ersten Röntgenlauftag auch so gemacht und dabei festgestellt,
    Crosslaufen macht zwar Spaß, ist aber richtig schwer.
    Crosslauf ist eine eigene Disziplin innerhalb der Leichtathletik- zwar
    nicht olympisch aber mit allen Meisterschaften bis hin zur
    Weltmeisterschaft. 
    
    Der moderne Laufsport wurde in England geboren
    
    In der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in England aus der
    Volksbelustigung Laufen („pedestrians“, Laufen bis zum Umfallen, vor
    gröhlendem Publikum) die moderne Leichtathletik. Erste
    Leichathletikclubs, die sich hauptsächlich mit den unterschiedlichsten
    Arten des Laufens beschäftigten und die wunderbare Sportart Laufen aus
    der Ecke der Volksbelustigung herausholen und als eigenständige Sportart
    („athletik sports“) etablieren wollten, wurden von aktiven Athleten
    gegründet. Trotz der fortschreitenden Popularisierung wurde Laufen aber
    nicht zum Volkssport. Die zunehmende Industrialisierung brachte
    Arbeitsbedingungen hervor, aufgrund derer ein körperlich arbeitender
    Mensch nach Feieranbend keine große Lust verspürte, seine kostbare
    Muskelkraft auch noch durch Laufen zu vergeuden. So ist es nicht
    verwunderlich, dass der Crosslauf eine „Erfindung“ von Schülern und
    Studenten in England war und lange Zeit nur von dieser
    Gesellschaftsschicht als Freizeitvergnügen betrieben wurde. Nachdem man
    zunächst Pferderennbahnen benutzte, um Laufsportwettbewerbe  in einem
    Rund auszurichten (Leichathletikstadien gab es noch nicht), wurde damit
    experimentiert, Wettkämpfe über Weidezäune und Wiesen hinweg auszuüben.
    Der  olympische Hürdenlauf, der über Hürden in Höhe englischer
    Schafzäune geführt wird, hat sich nach Meinung von Sportwissenschaftlern
    u.a. so entwickelt:
     
    Die damaligen Strecken waren wesentlich länger als der heutige
    Hürdenlauf und führten über offenes Gelände („steeplchase“). Man traf
    sich zu einem solchen Wettkampf auf dem Lande und  steuerte oftmals
    einen bestimmten Punkt am Horizont an, wobei die Teilnehmer auch  höhere
    Mauern oder andere Hindernisse zu überwinden hatten, die heute nicht
    mehr auf dem Programm stehen; und alles ohne Spikes. Zeitgenössische
    Bilder und Zeichnungen beweisen, dass es ein enormes Zuschauerinteresse
    an diesen „runnings“ gab.Insbesondere an Gewässern, die es zu überqueren
    galt, standen große Mengen von Schaulustigen und hofften wohl auch auf
    den einen oder anderen „Reinfaller“. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war
    Crosscountry fester Bestandteil läuferischer Wettbewerbe in England.
    Im Deutschen Reich begann die Laufbewegung etwas zeitverzögert. Nach
    anfänglicher Missachtung und Geringschätzung der Laufwettbewerbe als
    Unterschichtsport (man lese nur über die Jugendjahre von Carl Diem, der
    1898 noch versuchen musste, bei einem Wettbewerb in Berlin als
    teilnehmender Oberschüler nicht erkannt zu werden) fanden
    Laufwettbewerbe auch im Deutschen Reich das Interesse aller Schichten.
    Somit wurde dann auch der Crosslauf, früher auch als Waldlauf oder
    Querfeldeinlauf bezeichnet, eine eigene Wettkampfdisziplin.
    Während es in Großbritannien bis heute noch Crossläufe über unglaublich
    lange Distanzen gibt, bei denen manchmal auch die Zuschauer zu ihrem
    Vergnügen die Teilnehmer mit Knallkörpern bewerfen oder extra schwere
    Hindernisse aufstellen („military“), haben sich international Mittel-
    und Langdistanzen, die grundsätzlich auf einem Mehrrundenkurs
    ausgetragen werden, durchgesetzt. 
    In  Gegenden, die nicht  mit einer hügeligen und grünen Landschaft
    gesegnet sind wie das Bergische Land, lassen die Veranstalter ihre
    Crossläufer auch gerne kreuz und quer über eine Pferderennbahn  oder mal
    auf einer Bergbauhalde laufen.
     
    Der Röntgencosslauf
    
    In Remscheid Lennep haben die Veranstalter des Röntgenlaufes in der
    Kombination Sportwiese und Waldgebiet ein „feuchtes“ Rund vorgefunden,
    dass sich ideal für die Ausrichtung eines Crosslaufes anbietet. Gern
    wird die anspruchsvolle Strecke auch von Läufern angenommen, die sich
    hier die nötige „Härte“ für die Bahn- und Straßenläufe im Frühjahr und
    Sommer aneignen wollen. Man denke nur an die letztjährigen Sieger: Der
    Schnellste beim Männercross war auch der Kölner Stadtmeister über die
    Marathondistanz, die Crosssiegerin war Deutsche Meisterin in ihrer
    Altersklasse über 10.000 Meter.
    
    Die Hackenberger Crossstrecke ist allerdings vom Veranstalter auch für
    Breitensportler gedacht. Wer will, darf hier vor interessiertem Publikum
    am 27.10.2002 einen Crosslauf ausprobieren.
    Wer sich als Hobbyjogger die Crosstrecke noch nicht so richtig zutraut,
    für den gibt es beim zweiten Röntgenlauftag eine „entschärfte“ Version:
    den 5 km Waldlauf. Diese Strecke besteht aufgrund einer technischen
    Änderung aus 2 Runden, nicht aus einer Runde, wie in der Ausschreibung
    angegeben und wird auf festem Untergrund gelaufen.
    Bei den Crossläufen haben Jugendliche und Schüler ab Jahrgang 1993 in
    allen Alterklassen, männlich und weiblich, die Gelegenheit,
    Stadtmeister/In von Remscheid zu werden. 16 Pokale hält der Veranstalter
    allein für diese Wertung schon bereit.
    
    Und wer dann immer noch Lust auf die bei unseren Urgroßvätern beliebte
    Disziplin Crosscountry verspürt, der kann nur einige Wochen später den
    interessanten Crosskurs am Freudenberg in Wuppertal absolvieren.
    Veranstalter ist der LCW ... und wenn es dann immer noch nicht reicht,
    dann geht’s wie damals im 19. Jahrhundert auf eine Pferderennbahn:
    nämlich kurz vor Weihnachten zum Crosslauf nach Neuss. Viel Spaß!
    
    Nähere Information zur Crossstrecke des Röntgenlaufes gibt’s im
    Internet:
    http://www.roentgenlauf.de
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    11.06.2002: Röntgenlauf-Macher gründen Verein (Oliver)
    (ged) Gründung des “Röntgen Sport Club Remscheid e.V.“
    
    Nein, noch ein Verein für Langläufer und Ausdauersportler braucht
    unsere Region wirklich nicht und Vereinsmeierei aus Prinzip
    hatten die 23 Gründungsmitglieder, die sich am 05.06.2002 im
    Röntegn-Museum der Stadt Remscheid trafen, um einen neuen Verein
    aus der Taufe zu heben, auch nicht im Sinn. Im Gegenteil: Nachdem
    der erste Röntgenlauftag im Jahre 2001 ein derart großer Erfolg
    wurde, der auf eine steigende Teilnehmerzahl hoffen lässt und
    damit eine noch dichtere Organisation notwendig macht, gründeten
    die bislang ehrenamtlichen Veranstalter und ihre
    Partnerorganisationen nun eine Art Dachorganisation, welche auch
    die zukünftige Durchführung des Röntgenlaufes nach allen
    Richtungen hin absichert. 
    Der Verein „Röntgen Sport Club Remscheid e.V.“ ist gemeinnützig
    (steuerbegünstigt, Spendenbescheinigungen können ausgestellt
    werden). Sein  Zweck ist „die Förderung von Sport und Kultur
    sowie des Ansehens und der Erinnerung an das Lebenswerk von
    Wilhelm Conrad Röntgen“. 
    Der neue Röntgen Sport Club zeichnet sich neben  Vereinsvorstand
    und Mitgliederversammlung durch seinen besonderen Aufsichtsrat
    aus. Hierin sind vertreten:
    Die Stadt Remscheid, die Fa. TOSHIBA Medical Systems, die
    Gesellschaft der Freunde und Förderer des Röntgenmuseums, der
    Sportbund Remscheid e.V., die Lenneper Turngemeinde 1890 e.V.,
    der Turnverein „Frisch Auf“ Lennep 1933 e.V., und der Lenneper
    Schwimmverein 1898 e.V. Damit sind die tragenden Säulen des
    Röntgenlauftages vertreten und eine kreative Zusammenarbeit auch
    für die Zukunft gesichert. 
    Einmalig am Remscheider Modell ist wohl hier das erfolgreiche
    Zusammenspiel von Stadtverwaltung, Wirtschaft, Sportvereinen und
    eines Kulturvereins. Schon ihr bisheriges Ergebnis kann sich
    international sehen lassen. Das allein beweisen die
    Teilnehmerzahlen des ersten Laufes aus dreizehn Nationen.
    
    Was gibt es nun Neues beim 2. Röntgenlauftag?
    
    Am Vorabend soll die äußerst beliebte Pastaparty nun endgültig
    einen Partycharakter bekommen. Die Pastaparty findet am gleichen
    Ort aber in einer größeren Halle statt. Integriert ist hier auch
    die Marathonmesse. Während der Pastaparty gibt es Livemusik mit
    einer Oldieband.
    
    Auf der Langstrecke rund um Remscheid wird neben den bisherigen
    Distanzen eine Staffel, drei mal Halbmarathon, angeboten. Die
    Wechselpunkte sind mit den bisherigen Endpunkten (Halbmarathon,
    Marathon, Ziel) identisch. Statt eines Staffelstabes muss ein
    gemeinsamer Chip ins Ziel gebracht werden.
    
    Die Crossstrecken wurden um eine „entschärfte“ Version erweitert.
    Es gibt nun einen 5 km Waldlauf für Jedermann/frau am Hackenberg.
    Liebhaber des Crosslaufes können beim nächsten Mal entscheiden,
    ob sie die Mitteldistanz oder die Langdistanz in Angriff nehmen
    möchten.
    
    Zum Abschluss der Veranstaltung am Sonntag konnte der
    Veranstalter die Coverband „Jokebox“ engagieren, so dass bei der
    Siegerehrung noch einmal richtig Partystimmung aufkommen wird. 
    Weitere Einzelheiten im Internet: 
    http://www.roentgenlauf.de
    
    
    http://www.roentgenlauf.de
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